Whiskey ist eines der exklusivsten alkoholischen Getränke auf dem Markt. Neben billigen Reproduktionen gibt es auch sehr hochwertige, in Holzfässern gereifte Whiskey-Sorten, denen man Unrecht tun würde, wenn man sie anders als pur trinken würde. Wer sich mit Whiskey auskennt, weiß auch, dass das exklusive Getränk auch exklusive Preise hat: Sammlerflaschen werden manchmal für mehrere hundert Euro verkauft und dann nur sehr selten getrunken. Doch auch Whiskey, der für weniger als 100 Euro zu haben ist, hat durchaus Gourmet-Qualitäten. So gilt zum Beispiel der Chivas Regal als beliebter Whiskey, der nicht besonders teuer ist. Es handelt sich bei dieser Marke um einen Scotch Blended Whiskey, der in der Regel einen sehr ausgewogenen Geschmack hat. Dies kann als Vorteil oder als Nachteil gesehen werden – je nachdem, ob man gern 'Ecken und Kanten' hat oder nicht. Auch die Lagerzeit wirkt sich auf den runden Geschmack aus. Wer also auf einen vollen, runden Geschmack Wert legt, sollte länger gereiften Whiskey trinken, während man, wenn man lieber eine starke Eigennote mag, auch weniger lange gereiften Whiskey zurückgreifen sollte.
Scotch oder Bourbon: eine Gretchenfrage
Ebenso wie die Frage nach einer starken individuellen Note ist die Frage entscheidend, ob man Scotch oder Bourbon vorzieht. Der traditionelle schottische Whiskey (im Schottischen ohne 'e' geschrieben) besteht hauptsächlich aus Gerste und wird mindestens drei Jahre lang in Eichenholzfässern gelagert. Typischerweise wird diese Lagerung sogar noch verlängert. Außerdem darf sich nur Scotch nennen, was auch tatsächlich in Schottland hergestellt wurde. Eine sehr bekannte Scotch-Marke ist zum Beispiel Johnnie Walker Whiskey. Bourbon kommt ursprünglich aus Amerika und besteht zum größten Teil aus Mais. Dieser Whiskey (im Amerikanischen mit 'e' geschrieben) muss mindestens zwei Jahre lang in von innen angekohlten Weißeichenfässern lagern. Dieser edle Whiskey verdankt seinem Namen dem Bourbon County in Kentucky, einem Bundesstaat der USA. Eine bekannte und beliebte Bourbon-Marke ist zum Beispiel Jim Beam.
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Bildrechte: © Steven Lilley. "Whiskey"
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