Kräuterliköre sind mittlerweile aus keiner Bar mehr wegzudenken. Im Allgemeinen werden sie auch als Halbbitter bezeichnet, da sie einen vorwiegend bitteren Geschmack haben. Im Unterschied zu den Bitterlikören allerdings werden sie mit Zucker versetzt und erfreuen sich durch ihren hervorragenden und angenehmen Geschmack besonderer Beliebtheit.
Ein Kräuterlikör hat einen angenehm bitteren Geschmack, der mit natürlichen oder aber naturidentischen Aromastoffen versetzt wird und somit ein ausgeprägtes und vielseitiges Geschmacksbild bekommt. Oftmals werden die bitteren Grundstoffe mit fruchtigen oder würzigen Aromen kombiniert und durch den Zusatz von Zucker erhalten die Liköre einen angenehm würzigen Geschmack. Der Alkoholgehalt muss bei einem Kräuterschnaps mindestens 15% betragen und es müssen mindestens 100 Gramm Zucker pro Liter zugefügt sein. Nur dann darf er sich als Kräuterlikör bezeichnen.
Der aus Kräutern hergestellte Likör gilt als appetitanregend und verdauungsfördernd. Bereits vor vielen Jahren hat man Alkohol mit Kräutern versetzt und diese als Medizin verwendet. Im Laufe der Jahre hat man durch den Zusatz von Aromen und Zucker den Geschmack verbessert und das Heilgetränk zum Geschmackserlebnis werden lassen. Heute wird dieser anregende und wohlschmeckende Likör sowohl als Digestif als auch als Aperatif gereicht. Aber auch zur Herstellung von Cocktails oder Longdrinks erfreut sich der Kräuterlikör immer größerer Beliebtheit. Trinkt man ihn pur, so kann man sich über seine Bekömmlichkeit und anregende Wirkung freuen.
Vielseitiges Angebot an Kräuterlikören aus der ganzen Welt
Das Angebot ist sehr vielseitig und im Regal der Märkte steht man vor der Qual der Wahl. Der wohl bekannteste Likör ist der Jägermeister, der weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Auch Klosterberg, Gebirgskräuter, Wurzelpeter, Butzelmann und Ramazotti sind wohl jedem von uns bekannt. darüber hinaus gibt es noch unzählige weitere Liköre von Nah und Fern.

