Fruchtsaftliköre gibt es in verschiedenen Farben von feuerrot bis pechschwarz , genauso groß ist auch die Geschmacksvielfalt. Der Name eines Likörs entsteht durch den Hauptbestandteil , also die Frucht. In 100 Litern Likör müssen zum Beispiel 20 Liter des Fruchtsaftes enthalten sein. Ein Likör darf niemals Farbstoffe enthalten , außerdem muss das Fruchtlikör ein Mindestalkoholgehalt von 15% Vol. haben.
Die Herstellung des Fruchtsaftlikörs
Man nehme voll ausgereifte Früchte, wie Erdbeeren, Ananas oder Kirschen. Ausgereift, damit sie viel Fruchtsaft abgeben. Bevor die Früchte ausgepresst werden , müssen sie etwas angären. Nach der Gärung und Auspressung werden sie zu dem grundlegenden Alkohol beigemischt.
Der Fruchtaromalikör
Die Liköre werden aus Früchten wie Pfirsichen oder Aprikosen hergestellt. Die Früchte haben nicht soviel Fruchtsaft , jedoch trotzdem ein starkes Aroma. Bei der Herstellung des Fruchtaromalikörs kommen auch Fruchtstücke zum Einsatz.
Der Verzehr
Fruchtliköre trinkt man pur oder als Longdrink beispielsweise mit Cola oder Saft. Sie werden gemixt mit einem trockenem und kühlen Sekt. Fruchtliköre sind auch ein wichtiger Bestandteil in vielen Cocktails. Aber auch beim Kochen kann ein Fruchtlikör den Geschmack einer Sauce verfeinern.
In Italien ist man sehr gut aufgehoben , wenn es um Fruchtliköre geht. Dort werden sie in allen Geschmacksrichtungen produziert , die Auswahl ist sehr groß. In Italien versteht man es , aus fast jeder Frucht ein leckeres Likör zu kreieren. Die beliebten Liköre sind aus Zitrusfrüchten wie Mandarinen und Limetten. Oder auch aus Erdbeeren , Brombeeren oder Heidelbeeren entstehen gute Liköre. Ein gutes Beispiel für den italienischen Fruchtlikör ist der Maraschino. Diese werden aus Maraska-Kirschen hergestellt. Ein Maraschino muss aber noch 3 Jahre lagern bevor er in Flaschen abgefüllt wird. Auch sehr beliebt ist die Verbindung mit Prosecco.

