Eierlikör ist eine Spirituose, die im Jahre 1876 von Eugen Verpoorten erfunden wurde. Hauptbestandteile des Eierlikörs sind Zucker, Eigelb und Alkohol. Anstelle von Zucker wird teilweise auch Honig verwendet.
Je nach Rezeptur der unterschiedlichen Hersteller variiert die Zugabe von Milch oder Sahne, um eine dickflüssige Konsistenz zu gewährleisten. Abhängig von der Likör Marke liegt der Alkoholgehalt im Bereich zwischen 14 und 20 Volumenprozent.
Der Mindestanteil von 140 Gramm Eigelb und 150 Gramm Zucker je Liter darf laut Gesetz nicht unterschritten werden. Ebenso ist der Alkoholgehalt von mindestens 14 Prozent im Gesetz verankert.
Liköre sind in Haushalten sehr beliebt und werden oft in Eigenregie kreiert. Um eine Salmonellenvergiftung bei der Herstellung von Eierlikör zu vermeiden, empfiehlt sich zuerst eine reine Mischung von Eiern und Alkohol mit einer Wirkzeit von drei Tagen. Danach können die weiteren Zugaben untergemischt werden. Die Spirituose sollte im fertigen Zustand einen Alkoholgehalt von mindesten 10 Volumenprozent vorweisen.
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